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10.04.24: Jahreshauptversammlung Renergie

Die Jahreshauptversammlung (JHV) des Vereins Renergie Ruhr-Hellweg e.V. findet am Mittwoch, 10.04.2024 um 19 Uhr im Bürgerzentrum Mühlenberg, Von-Stauffenberg-Str. 5 in Fröndenberg statt.

Wir setzen uns bereits seit mehr als 12 Jahren für den Klimaschutz in unserer Region ein und obwohl dieses Thema zumindest in letzten Jahren nun wirklich in kaum einer Nachrichtensendung fehlt, ist die Umsetzung von Klimaschutzmaßnahmen, gerade auch in unserer Region, immer noch deutlich zu gering.

Wir wollen auf der JHV daher nicht nur berichten, was wir im letzten Jahr in Sachen Klimaschutz getan haben und sondern auch gerne mit Euch diskutieren, was wir zusätzlich tun können, um mehr Bereitschaft für Klimaschutzmaßnahmen und Bürgerenergie zu generieren.

Wir würden uns freuen, wenn Ihr zahlreich zu unserer JHV kommt und wir gemeinsam über diese Dinge sprechen können.

Auch zu diesem Treffen sind alle Vereinsmitglieder und Interessierte herzlich eingeladen.


Klimawandel: Folgen für Gesellschaft und Wirtschaft

24.11.23

Die Stiftung Zukunft der Sparkasse Unna-Kamen hat einen hochkarätigen Experten der Klimaforschung nach Unna eingeladen.

Sie konnte mit Herrn Prof. Dr. Anders Levermann, Physiker und Klimawissenschaftler, einen der weltführenden Experten als Referenten gewinnen.

Hr. Levermann ist Professor an der Columbia University in New York und an dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Dort leitet er seit 2012 den Bereichs Komplexitätsforschung. Seine Forschung beschäftigt sich mit den Kippprozessen im Klima und den sozialen und ökonomischen Folgen von Wetterextremen. Er arbeit seit 2004 als Co-Autor am Bericht des Weltklimarates (IPCC) mit.

Sein Vortrag findet statt am:

14. Dezember 2023, um 18:30 Uhr in der Stadthalle Unna, Parkstraße 44 .

Die Stiftung Zukunft bittet um eine Anmeldung zur Teilnahme an der Veranstaltung bis zum 08.12.23. Diese ist zu richten an Andreas Schlüter unter Tel. 02303 / 104-1717 oder per Email (veranstaltungen@sparkasse-unnakamen.de).

Lese-Tipp: Im Januar 2023 führte der Hellweger Anzeiger ein Interview mit Prof. Levermann: link zum HA



Klimavortrag: 3-4 °C Erderwärmung bis 2100

Vortrag von Prof. Dr. Goebel rüttelt auf

17.10.23

„Wenn sich die Menschheit nicht radikal anders verhält als bisher, wird eine Erhöhung der globalen Durchschnittstemperatur auf der Erde bis zum Jahre 2100 von 3 bis 4 °C kaum vermeidbar sein.“, so das ernüchterne Fazit von Prof. Dr.-Ing. Olaf Goebel, von der Hochschule Hamm-Lippstadt.

Etwa 100 Menschen lauschten gespannt dem fast 2-stündigen Vortrag von Prof. Goebel, den er auf Einladung des Bürger-Energievereins Renergie Ruhr-Hellweg am Donnerstag, den 21.09. in der Aula der Gesamtschule in Fröndenberg hielt. In seinem ersten, wissenschaftlich geprägten Teil des Vortrags „Die Energiewende zu Ende gedacht, was wird sich für uns ändern“ führte er aus, was passieren muss, wenn Deutschland bis zum Jahre 2045 klimaneutral sein will.

Hierbei räumte Prof. Goebel auch mit einigen Mythen auf, die immer noch gerne populärwissenschaftlich in öffentlichen Veranstaltungen ins Feld geführt werden. So bedarf es „nur“ einer Verdreifachung bei der Erzeugung erneuerbaren Energie, obwohl wir heute erst 16 % der Primärenergie regenerativ haben. Dies ist damit begründet, dass z. B. beim PKW ein Diesel oder Benziner von der eingesetzten Primärenergie nur etwa 25 bis 30 % dieser Energie als Bewegungsenergie auf die Straße bringt. Ähnliche Vorteile zur Nutzenergie ergeben sich auch beim Einsatz einer Wärmepumpe im Vergleich zur Verbrennung von Gas oder Öl in der Gebäudeheizung. Aber auch den Mythos, dass Wasserstoff eine sinnvolle Rolle beim PKW oder in der Hausheizung spielen könnte, hat er fachlich belegt ausgeräumt.

Im zweiten Teil ging Prof. Goebel darauf ein, welchen Beitrag jeder Einzelne zum Gelingen der Energiewende leisten kann und leisten muss. Obwohl viele dieser Dinge bekannt sind, ist es doch immer wieder erschreckend, wie wenig der Mensch diese Punkte für sich selbst zu Herzen nimmt. So steigen die weltweiten Emissionen Jahr für Jahr immer weiter. Kritische Klimakipppunkte werden umso wahrscheinlicher eintreten und die Bewohnbarkeit auf unserer Erde zum Ende diesen Jahrhunderts wird massiv eingeschränkt sein.

Wer den wirklich sehr beeindruckenden Vortrag versäumt hat, der kann Prof. Goebel am 26. Oktober um 17:30 h live hören, wenn er diesen Vortrag in der Hochschule Hamm-Lippstadt erneut hält.

Im Vorspann erläuterte der Verein die im letzten Jahr durchgeführte Windenergiestudie, die der Verein mit Unterstützung des Regionalbudget 2022 von Bördetrifft Ruhr für sein Vereinsprojekt erstellen ließ. Weitere Nachfragen zum Einsatz eines Kleinwindrades wird der Verein gerne auf seiner nächsten Vereinssitzung beantworten.


21.09.2023: Die Energiewende zu Ende gedacht - was wird sich für uns ändern?

28.08.23

Vortrag und Diskussion von und mit Prof. Goebel

Aula der Gesamtschule Fröndenberg am 21.09.23 um 19 Uhr

Der Verein Renergie Ruhr-Hellweg e.V. plant auch in diesem Jahr wieder eine öffentliche Veranstaltung zum Klimaschutz. Wir konnten diesmal als Referenten Prof. Dr.-Ing Olaf Goebel gewinnen. Prof. Dr.-Ing. Olaf Goebel ist Inhaber der Professur "Energietechnik" an der Hochschule Hamm-Lippstadt. Sein Vortrag "Die Energiewende zu Ende gedacht - was wird sich für uns ändern?" richtet sich an interessierte Bürgerinnen und Bürger.

Vortrag Prof. Goebel
Vortrag in der Gesamtschule Fröndenberg am 21.09. um 19 Uhr

"Deutschland soll bis 2045 ohne fossile Brennstoffe auskommen. Bis dahin sind es nur noch 22 Jahre. Wenn wir damit ernst machen, dann stehen wir vor dem größten Wandel in unserer Volkswirtschaft seit dem Beginn der Industrialisierung. Dieser Wandel wird in diesem hochaktuellen Vortrag anschaulich beschrieben. Der Vortrag befasst sich mit der Frage, welche Veränderungen damit auf die Wirtschaft und auf jeden Einzelnen von uns zukommen" schreibt Prof. Goebel zum Vortrag.

Renergie Ruhr-Hellweg möchte mit dieser Veranstaltung erneut die Diskussion zum Klimawandel beleben und den Bürgerinnen und Bürger Gelegenheit geben, sich mit dieser Thematik noch intensiver auseinanderzusetzen. Neben der Stadt Fröndenberg haben auch andere benachbarte Städte und auch der Kreis Unna Ziele zur Klimaneutralität in ihren Klimaschutzkonzepten formuliert. Diese zu erreichen erfordert eine große Anstrengung und ein gemeinsames Agieren aller Beteiligten. Dies kann nicht nur von den Verwaltungen und Räten bestimmt werden, hierzu müssen Industrie, Gewerbe, Handwerk und nicht zuletzt auch die Bürger mitwirken.

Flyer Infoveranstaltung 21.09.2023

Im Vorspann des Vortrags wird der Verein über eine eigens beauftragte und geförderte Studie berichten, die die Kopplung eines Kleinwindrades mit einer bestehenden PV-Anlage mit Batteriespeicher untersuchte. Das Ergebnis zeigt, dass dies eine sehr gute Kombination ist, die Eigenversorgung mit Strom insbesondere im Betrieb mit einer Wärmepumpe enorm zu erhöhen.

Wir würden sehr freuen, wenn möglichst viele dieses Angebot der Information und Diskussion nutzen und die Aula der Gesamtschule füllen.

Die Veranstaltung findet am 21.09. 2023 um 19:00 Uhr in der Aula der Gesamtschule Fröndenberg statt. Der Eintritt ist frei.



Nachlese Techniktag 30.12.2022

16.01.23

Ausführlich wurde über das Thema Wärmepumpen in Bestandsgebäuden gesprochen. Hr. Kramer berichtete über eine download Empfehlung aus den VDI Nachrichten.

Hier der link zum Download der Buchempfehlung: https://wuestenrot-stiftung.de/waermepumpen-in-bestandsgebaeuden/

Von den Seiten von Agora Energiewende kann eine Studie (Stand 10/2022) mit dem Titel: "Durchbruch für die Wärmepumpe - Praxisoptionen für eine effiziente Wärmewende im Gebäudebestand" geladen werden.

Ebenfalls dort gibt es die Vorstellung der Ergebnissen zur Studie: "Praxisoptionen für eine effiziente Wärmewende im Gebäudebestand" vom 12.12.2022.

Das Fraunhofer ISE Institut hat ein Leitthema "Wärmepumpen – Schlüsseltechnologie für die Energiewende" erstellt. Dort gibt es Blogbeiträge aus einer Serie von 12 Folgen von dem Autor Dr. Marek Miara, der verschiedene Themen zu Wärmepumpen erklärt.



Techniktag von Renergie 30.12.2022

21.12.22

Liebe Mitglieder und Klimaschützer

wir wollen auch in diesem Jahr die inzwischen mehrjährige Tradition fortsetzen und zwischen Weihnachten und Neujahr uns in gemütlicher Runde zu dem sogenannten Techniktag verabreden. Dazu haben wir einen Raum im Restaurant "Zum Markgrafen" in Fröndenberg am Freitag, den 30.12. ab 16:00 reserviert.

Wie immer wollen wir auch diesmal unsere Informationen teilen, die wir aktuell in diesem Jahr aus dem verschiedensten Veranstaltungen gewonnen haben. Wir haben Daten, Fakten, Meinungen und Prognosen gesammelt und wollen diese in kompakter Form vorstellen und miteinander diskutieren.

Noch nie war das Thema Energie so wichtig wie jetzt, jeder ist betroffen von dieser Krise und alle versuchen, zu sparen bzw. weg von den fossilen Energien zu kommen. Wir haben bereits auf unserer Veranstaltung im September hierzu aktuelle Informationen liefern können. Ein wichtiges Thema für die Gebäudebeheizung ist z. B. die Wärmepumpe, zu dem Carsten Peters bereits eine sehr gute Präsentation am 07.09. gegeben hat.

Zwischenzeitlich hat es weitere kostenlose Webinare und Zoomkonferenzen speziell zu dem Thema Wärmepumpen im Bestandsgebäude gegeben. Aus diesen Vorträgen werden wir eine Zusammenfassung vorbereiten und die neuesten Erkenntnisse zu Wärmepumpen präsentieren. Es gab im Nachgang zu unserer Veranstaltung auch viele E-Mails und Fragen hierzu an uns, was verdeutlicht, dass dieses Thema vielen unter den Nägeln brennt.

Wir haben aber auch aktuelle Informationen zu den anderen Themen parat, z. B. was ändert sich im EEG 2023 in Sachen PV oder auch Informationen zur allgemeinen Energieversorgungslage.



Entbürokratisierung für private PV Anlagen

21.12.22

Nach dem Bundestag hat nun auch der Bundesrat am 16.12.2022 den Änderungen für Betreiber kleinerer PV-Anlagen im Jahressteuergesetz zugestimmt.

Diese Änderungen betreffen sowohl die Einkommensteuer als auch die Umsatzsteuer.

Für die Änderungen in der Einkommensteuer ist der Stichtag der 1.1.2022, also rückwirkend. Das bedeutet für viele Besitzer privater Anlagen, dass diese Anlagen nicht mehr relevant für die Einkommensteuer sind.

Für die Änderungen in der Umsatzsteuer ist der Stichtag der 1.1.2023. Für ab diesem Datum neu in Betrieb gehende PV-Anlagen gilt dann ein Umsatzsteuersatz von 0 %. Damit ist für einen deutlich größeren Kreis die Kleinunternehmerregelung interessant, d.h. man erspart sich die Besteuerung des eigen verbrauchten Stroms und die Abgabe der Umsatzsteuer-Erklärung.

Wie immer im Steuerrecht gibt es viele Details zu beachten. Die Recherche im Internet verhilft zu vertieften Informationen, auch wenn zurzeit noch etliche Dinge im Klärungsprozess sind.

Ein, wie ich finde, wichtiger Schritt zur Entbürokratisierung, hat doch der steuerliche Aufwand viele abgeschreckt, eine PV-Anlage auf das eigen Dach installieren zu lassen.



Hilfe für weihnachtliche Diskussionen

21.12.22

An den Weihnachtstagen gibt es hoffentlich Zeit, um mit der Familie und Freunden viele Dinge zu besprechen.

Falls auch die Klimakrise thematisiert wird, kann es sehr leicht zu hitzigen Diskussionen führen. Ich denke, da helfen sachliche Informationen, um Streit zu vermeiden.

Christian Stöcker hat in einer Spiegel Kolumne versucht, wesentlichen Mythen mit Sachinformationen zu begegnen.

Auch in diesem Sinne wünsche ich eine friedvolle Weihnachtszeit.

hjk



Mitteilung Jahreshauptversammlung

31.03.22

Der Bürger-Energieverein Renergie Ruhr-Hellweg e.V. hält seine Jahreshauptversammlung am Dienstag, den 05. April um 19:00 Uhr im Landgasthof Hölzer, Auf dem Krittenschlag 23 in Fröndenberg ab. Die Versammlung ist öffentlich und findet in Hybridform statt. Neben der Präsenzteilnahme kann man auch online via Zoom teilnehmen. Nichtmitglieder werden gebeten, sich vorab unter der E-Mail Adresse info@renergie-ruhr-hellweg.de anzumelden.

Die aktuelle Energiekrise, die durch den furchtbaren Krieg in der Ukraine extrem verschärft wird, erfordert nun einen noch schnelleren Umstieg auf erneuerbare Energien. Dies gilt nicht nur für den Hausstrom, sondern auch für Gebäudeheizung, Warmwasserversorgung und Mobilität.

Die Lockerungen der Corona-Verordnung lassen nun auch wieder Versammlungen mit größerer Personenanzahl zu, so dass der Verein wieder öffentliche Informationsveranstaltungen zu erneuerbaren Energien und Klimaschutz durchführen wird. Auch hierüber werden wir auf der JHV sprechen und die Planungen konkretisieren.

Renergie Ruhr-Hellweg e.V. wird sich auch weiterhin engagieren und mithelfen, dass der Klimaschutz in unserer Region einen hohen Stellenwert einnimmt. Daher freuen wir uns über Mitstreiter, die unsere ehrenamtliche und gemeinnützige Vereinsarbeit unterstützen wollen.

Bei uns finden sowohl Klimaschützer als auch technikversierte Energiewender ausreichend Diskussionspartner. Weitere Infos auf unserer Homepage www.renergie-ruhr-hellweg.de



Renergie nimmt PV-Anlage mit Batteriespeicher in Betrieb

03.08.21

Zum 10-jährigen Vereinsjubiläum erstellte Renergie Ruhr-Hellweg e.V. die erste vereinseigene Solaranlage und zeigt mit diesem Projekt, verwirklicht in Fröndenberg, wie sich eine Photovoltaikanlage (PV) innovativ einsetzen lässt. Die Solarmodule auf dem Dach einer Halle in Fröndenberg liefern sowohl Strom für die Direktnutzung als auch für die Einspeisung ins öffentliche Stromnetz.

PV Hohenheide
Vereins-PV-Anlage Hohenheide © Foto privat

Dem Wunsch eines privaten Bürgers ist der Bürgerenergieverein gerne nachgekommen, da er in diesem Projekt gleich mehrere innovative Aspekte umsetzen konnte.

Dazu ging der Verein eine Kooperation mit dem Inhaber der Dachfläche ein. Die Anlage wurde im Mai 2021 auf der Hohenheide in Betrieb genommen. Die Solaranlage mit einer Leistung von 21,78 Kilowatt im Peak in Ost-West Ausrichtung mit 66 Solarmodulen des deutschen Herstellers Heckert ermöglicht in Kombination mit zwei Kostal Wechselrichtern und einer BYD Speicherbatterie von 12,8 Kilowattstunden (kWh) ein hohes Potential zur eigenen Nutzung der elektischen Energie. Die tagsüber erzeugte Stromleistung kann erfahrungsgemäß häufig nicht vollständig unmittelbar verbraucht werden. Hier springt dann der Speicher ein, der den überschüssigen Strom aufnimmt. Wenn der Speicher voll ist, wird der Strom ins öffentliche Netz eingespeist.

PV mit Batterie
Leistungsübersicht einer privaten PV-Anlage mit Aufladung E-Auto; Screenshot aus dem Kostal-Solar-Portal

Die Ost-West Ausrichtung bietet darüber hinaus einen wesentlichen Vorteil, wenn der Fokus auf Eigenverbrauchoptimierung liegt. Die PV-Anlage sammelt morgens und abends mehr Sonnenenergie, gegenüber einer Anlage mit reinen Südausrichung, ein.

Nach Sonnenuntergang übernimmt der gespeicherte Batteriestrom dann die Stromversorgung. Bei guter Auslegung des Systems kann man sich damit an Sonnentagen komplett autark mit Sonnen-Strom versorgen.

Bei diesem Projekt gibt es jedoch noch eine weitere Besonderheit, die das Projekt so interessant macht. Der Hauseigentümer hat sein Bestandsgebäude aus den 80er Jahren vor zwei Jahren wärmetechnisch saniert und auf klimaschonenden Wärmepumpenbetrieb umgestellt, d.h. sowohl die Raumheizung als auch die Warmwasserbereitung werden zu 100 % über eine Sole/Wasser-Wärmepumpe betrieben. Eine Wärmepumpe benötigt Strom, welcher besonders effizient genutzt wird. Aus nur einer kWh elektrischen Strom erzeugt die Wärmepumpe aus der Erdwärme von 5 bis 10 °C aus bis zu 100 Meter Tiefe ca. 3 kWh bis 4 kWh Wärme für Heizung und Warmwasser.

Von den rund 10.000 kWh Strom, die für den Betrieb der Wärmepumpe pro Jahr erforderlich sind, wird nun möglichst viel von der PV-Anlage genommen. Diese Aufgabenstellung ist jedoch nicht so einfach, da die Wärmepumpe den höchsten Strombedarf im Winter und die PV-Anlage aber die höchste Stromerzeugung im Sommer hat. Angebot und Nachfrage stehen sich hier also gerade entgegengesetzt gegenüber. Da gilt es, das Gesamtsystem von Solarmodulen, Wechselrichtern und Speicher so zu optimieren, dass dennoch möglichst viel von dem Solarstrom des Daches genutzt werden kann. Zusätzlich fährt die Familie ein kleines Elektroauto als Zweitwagen und plant sogar, das Hauptfahrzeug zukünftig ebenfalls auf ein Elektrofahrzeug umzustellen.

Renergie hat in den vergangenen Monaten sein Vereinskonzept überarbeitet und dieses detailliert beschrieben. Der Verein möchte mehr denn je seinem Satzungsauftrag nachkommen und sich weiter für den Klimaschutz in der Region stark machen.

Der Verein hofft schon bald mit neuen Bürgerprojekten starten zu können und möchte auch wieder vermehrt Öffentlichkeitsarbeit für einen aktiven Klimaschutz betreiben. Wie wichtig es ist, auch selbst was zu tun und bisheriges Handeln zu überdenken, wurde uns gerade in den letzten Wochen überdeutlich vor Augen geführt. Der Verein freut sich über Mitbürger, die sich im Verein engagieren wollen und ihre Ideen und die Tatkraft zu Umsetzung nachhaltiger Projekte einbringen möchten.